Die Eigenschaften der Perserkatzen!

perserkatzenHaustiere haben starken Einzug in unsere Heime gefunden. Vor allem Hunde und Katzen gehören zu den beliebtesten Mitbewohnern. Auch, wenn der Hund der treue Freund des Menschen ist, so sind Katzen doch in einer größeren Menge in den menschlichen Heimen zu finden. Ganz oben stehen hierbei die Perserkatzen. Diese Tiere zeichnen sich schon einmal durch ihr auffälliges Aussehen aus. So sind diese Katzen mittelgroß und stämmig.

Die Beine sind zwar kurz, aber sehr kräftig. Aus diesem Grund ist das Springen für solche Perserkatzen absolut kein Problem. Der Bereich von Brust und Schultern ist im Vergleich zu anderen Katzen sehr stark ausgeprägt und ebenso breit. Der Kopf hingegen ist eher rundlich und wirkt nicht ganz so markant wie bei vielen anderen Katzenrassen. Die Wangen wirken voll und prall, das Kinn fällt hier ebenso sehr stark ins Gewicht. Auffällig im Bereich des Gesichtes ist hingegen die Nase. Diese wirkt sehr klein und kurz – ganz anders als bei anderen Rassen. Zudem ist die Nase etwas in die Breite gezogen und befindet sich auf einer Höhe mit den unteren Augenlidern.

Ein Umstand, der so nur bei Perserkatzen zu finden ist. Aus diesem Grund stehen auch die Augen relativ weit auseinander, damit die Nase inzwischen ihren Platz finden kann. Aber nicht nur das Gesicht ist sehr auffällig, sondern auch das Fell sticht sofort ins Auge. So wirkt sie vom ersten Anblick her ähnlich wie ein Löwe.

Ein Löwe trägt eine Mähne und auch bei Perserkatzen findet man besonders viel Fell im Bereich des Halses, Nacken.

Zudem verfügen sie über ein sehr dichtes Unterfell, weswegen regelmäßige Pflege des Felles unabdingbar ist. Aber auch der Schwanz fällt bei Perserkatzen sehr buschig aus und weist zudem ebenso relativ viel Wolle auf.

Hinsichtlich Farbe des Fells und der Augen gibt es keine Norm. So können Perserkatzen alle möglichen Fellfarben aufweisen und ebenso auch Augenfarben. In den meisten Fällen ist die Augenfarbe hingegen der Fellfarbe bestens abgestimmt.

eine sehr alte Katzenrasse

Perserkatzen leben schon sehr lange auf dieser Welt. Deswegen zählt diese Rasse auch zu den ältesten. Wie genau diese Rasse von Katzen entstanden ist, ist hingegen nicht ganz klar. Forscher gehen davon aus, dass der Ursprung in Persien liegt – daher auch der Name – und aus einer Kreuzung von zwei anderen Katzenrassen herauskam. Lange Zeit galt solch ein Tier als Luxus. Sie zeigte, dass die Herren und Frauen Geld besaßen und adelig waren.

Mittlerweile hat sich diese Anschauung jedoch geändert und die unterschiedlichsten Menschen können sie halten. Die Zucht solcher Tiere wird jedoch auch heute noch sehr stark betrieben und immer wieder etwas abgeändert, damit sich das Aussehen etwas ändert.

der Charakter

Gerade bei Katzen ist der Charakter sehr wichtig. Jede Rasse hat so seinen eigenen Charakter, so auch die Perserkatzen. Diese Tiere sind dafür bekannt, relativ gelassen zu sein. Manchmal schon etwas zu gelassen für eine Katze. In der Ruhe liegt die Kraft trifft bei diesen Tieren wohl im wahrsten Sinne des Wortes zu. In der Regel sind diese Katzen sehr friedlich und sehr anschmiegsam. Perserkatzen kuscheln gerne, drängen sich dem Menschen so aber nicht direkt auf.

Sie halten sich von sich aus eher zurück und stehen weniger oft im Vordergrund.

Verspielt sind Perserkatzen dadurch auch eher weniger, ebenso das Klettern wird eher verweigert. Da die Katze relativ groß und schwer ist, ist es irgendwie logisch, dass Klettern nicht so eine Freude bereiten wird. Zudem werden sie in den meisten Fällen als reine Hauskatzen gehalten. Diese Tiere haben nur wenig Bedürfnis danach, ihre Freiheit auszuleben. Aus diesem Grund fühlen sich diese Tiere in einem Haus oder einer Wohnung einfach am wohlsten.
In diesem Zusammenhang steht aber auch die Pflege des Fells. Würde eine Perserkatze nach draußen gehen, wäre die Fellpflege noch um einiges schwieriger. Katzen sind zwar sehr saubere und rein Tiere, doch muss hier der Mensch unterstützend eingreifen, damit das Fell glänzend und schön bleibt. Hierfür gibt es spezielle Bürsten, mit welchen das Fell regelmäßig gepflegt werden sollte.

Soweit sind Perserkatzen relativ genügsam und können auch einzeln gehalten werden. So stellt es auch zum Beispiel kein Problem dar, wenn diese Rasse etwas länger alleine gelassen wird. Jedoch sollte auch hier die Zeit etwas eingeschränkt werden, ansonsten wird auch einer Perserkatze langweilig bzw. fühlt sich diese alleine gelassen. Wenn man berufstätig ist, sollte man im besten Fall eine zweite Katze dazu nehmen.

viel Schlaf

So schläft die Rasse der Perserkatzen sehr viel während des Tages, doch zeigt sich dieser Umstand auch bei anderen Rassen. Katzen sind im Allgemeinen sehr genügsame Tiere und genießen die Ruhe. Die restliche Zeit wird dann meistens mit Fellpflege oder Kuscheln verbracht.
Soweit verstehen sich Perserkatzen auch sehr gut mit anderen Tieren. So ist es schon einmal kein Problem, wenn man mehrere Katzen zugleich hält. Diese müssen auch nicht zwangsweise dieselbe Rasse aufweisen.

Grundsätzlich spielt es auch keine Rolle, ob man bereits eine Katze besessen hat oder noch nicht. Ist sie hingegen die erste Katze, sollte man sich vor der Anschaffung schon etwas erkundigen und sich über diese Tiere informieren. Speziell was die Pflege des Felles betrifft sollte der Mensch bestens informiert sein. Denn auch, wenn sie nicht ins Freie gelangt, ist das Bürsten jeden Tag eine Pflicht. Ansonsten würde sich das Fell zu sehr verfilzen und dies würde sich auf Dauer negativ auf die Katze selbst auswirken.

Außerdem haben sie es sehr gerne, wenn es etwas ruhiger vor sich geht und sich der Mensch viel Zeit für sie nimmt. Daher wäre ein Haushalt mit vielen kleinen Kindern eher weniger gut für solch eine Rasse geeignet. Aber auch ständiger Wohnortwechsel oder ständiger Besuch gefällt dieser Rasse nicht ganz so gut. So wie die Katze selbst ist, sollte auch der Mensch dann sein.

Die Lebenserwartung liegt bei diesen Tieren bei guten 13-18 Jahren. Ein schönes Alter, das hier erreicht werden kann. Natürlich ist dafür wichtig, dass auch eine Wohnungskatze regelmäßig den Tierarzt aufsucht und geeignetes Futter zu Fressen bekommt. Dafür ist kein spezielles Futter notwendig, doch sollte nicht dauerhaft gewechselt werden. Dies gilt aber nicht nur für Perserkatzen, sondern für alle Rassen dieser Tiere.
Wenn diese Aspekte alle beachtet werden, steht einer Haltung nichts mehr im Wege.