Comic-Katzen

Wie sollte es auch anders sein, sogar im Bereich Comic's sind die Katzen nicht mehr wegzudenken und ihre Charaktereigenschaften sind da ebenso mannigfaltig wie ihre Farbschläge. Die Bandbreite geht vom verfressenen Garfield über den immer absolut gelassen wirkende Pink Panther, bis hin zur Vorzeige(katzen)familie der Aristocats, es ist wirklich für jeden Geschmack und jede Altersgruppe etwas dabei. Schon zu Anfang des letzten Jahrhunderts entdeckte man das Comic-Katzen sehr unterhaltsam sind, vor allem wenn die Zeichner sie spannende oder auch komische Geschichten erleben ließen.

             
Aristocats   Artemis   Azraël
 (Die Schlümpfe)
  Felix the Cat


 
Felix
(Katzen wie Felix)
  Fritz the Cat   Garfield  
Heathcliff   Hello Kitty   Katnip
(Herman & Katnip)
  Kater Jacob
  Scratchy
(Itchy and Scratchy)
  Simon's Cat   Kater Sylvester  
Miez - Mr. Kitty
(Southpark)
  Pink Panther
(Der rosarote Panther)
  Snowball
(The Simpsons)
  Thundercats
  Tigger
(Winnie Puuh)
  Tom
(Tom und Jerry)
  Top Cat  
 

Aristocats
Aristocats ist der 20. Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios aus dem Jahr 1970. Der Film Aristocats ist der Film, an deren Idee und Konzeption Walt Disney noch selbst beteiligt war, der aber dann vollständig ohne den 1966 verstorbenen Zeichner und Micky Maus-Erfinder produziert wurde.

Der Film erzählt einem Abenteuerroman gleich, vom Versuch der Katzenfamilie, wieder zurück nach Hause zu gelangen. Die stammbaumgeadelte Angorakatze Duchess und ihre drei Kinder namens Marie, Berlioz und Toulouse bestehen mit Humor und verschiedenen gesungenen Liedern zuletzt alle Herausforderungen und gelangen mit Hilfe des Straßenkaters Thomas O'Malley, des Bluthundes Napoleon und seines Basset-Freundes Lafayette und diverser weiterer tierischer Helfer zuletzt wieder nach Paris zurück.

Artemis
Sailor Moon (Schöne Mädchenkriegerin) ist eine Manga-Serie der japanischen Zeichnerin Naoko Takeuchi und wird in das Magical Girl-Genre eingeordnet. Sie gehört zu den international erfolgreichsten und bekanntesten Animes.

Artemis ist eine der Figuren innerhalb dieser Serie. Es handelt sich bei Artemis um einen sprechenden Kater und er fungiert als Berater und Begleiter für Sailor Venus alias Minako Aino. Artemis ist im Anime sehr tollpatschig und wird oft von Luna (ebenfalls eine sprechende Katze) als "Doofkatze" bezeichnet, dennoch liebt er Luna sehr.

Im Sailor Moon Manga kommen Luna sowie Artemis ursprünglich vom Planeten Mau und in schwierigen Zeiten ist es ihnen möglich, menschliche Form anzunehmen.

Azraël
Die Schlümpfe

Die Schlümpfe, (im belgischen Original: Les Schtroumpfs) sind 1958 als weitere Figuren der Comicserie "Johann und Pfiffikus" entstanden und vom belgischen Zeichner Peyo (Pierre Culliford 1928–1992) entworfen. 1959 schlug der Redakteur Yvan Delporte dem Künstler Peyo vor, eine Kurzgeschichte ausschließlich mit Schlümpfen zu zeichnen. Peyo schätzte den Bedarf an Schlumpf-Geschichten nur für eine vorübergehende Mode ein. Schließlich widmete sich Peyo, wohl auch wegen der Resonanz der Leser, wesentlich stärker den Schlümpfen und gestaltete vorwiegend deren Abenteuer. Die sechs ersten Mini-Geschichten wurden später für die Alben neu gezeichnet.

 Im verwunschenen Land der Schlümpfe gibt es zunächst nur einen Menschen, den Hexenmeister Gargamel mit seinem Kater Azraël. Die Schlümpfe leben im Schlumpfdorf, im Verwunschenen Land. Schlümpfe können sich nach Interesse oder Neigung ausleben. Aspekte der Zivilisation (Zahlungsmittel, Zeitungswesen, Armut, Religion) sind bei ihnen unbekannt oder werden meist erfolglos ausprobiert. Manche Schlümpfe treten immer wieder auf (Brillenschlumpf, Witzboldschlumpf, Bastelschlumpf), andere treten nur für die Dauer einer Geschichte auf, erkennen den Unsinn ihres Tuns und verschwinden wieder in ihre Anonymität. Die Comic-Abenteuer liefern durchaus einige Ansätze für politische Auslegungen oder Interpretationen.

Tief in einem schönen, grünen Wald liegt verborgen in einer Lichtung das kleine Dorf Schlumpfhausen, dessen Häuser wie Pilze aussehen. Dort leben die Schlümpfe, kleine, weißblaue Zwerge mit weißen Zipfelmützen. Azraël ist Gargamels Kater und sein Gehilfe bei der Jagd nach den Schlümpfen. Zu schade, dass die Schlümpfe viel zu schlau sind, um sich von Azraël fangen zu lassen.
 

Felix the Cat

Felix ist der erste Comic-Superstar der Geschichte. 1919 tauchte Felix das erste Mal in einem Cartoon-Kurzfilm ("Feline Follies" zu deutsch ungefähr "Katzenverrücktheiten") auf und war bald darauf der große Star in der Comic-Welt. Bereits Anfang der 20er Jahre war die schwarze Katze mit den weißen Augen und dem riesigen Grinsen auf Lizenzprodukten zu sehen.

Das Kaufhaus Macy's zeigte Felix als Motiv auf dem ersten Riesenballon für die Thanksgiving Day – Parade. Felix wurde auch das Thema zahlreicher beliebter Schlager. Selbst Paul Whiteman, selbsternannter King of Jazz und ein berühmter Bandleader der damaligen Zeit, spielte ein Stück über die beliebte Katze ein.

Die Figur Felix the Cat wurde im Laufe der Jahre immer weiter entwickelt. Er bekam eine Menge neuer Freunde und sein legendäres Magic Bag, eine Art Zauberrucksack, der je nach seinen Wünschen jede Form und Eigenschaft annehmen kann und der ihn seitdem bei seinen Abenteuern begleitet.
 

Felix
Katzen wie Felix
Der Felix-Kater ist eines der beliebtesten Werbetiere, er war nur für eine kurze Zeit im TV zu sehen, entwickelte aber schnell einen hohen Grad an Beliebtheit. Es handelt sich um einen freundlichen, aber auch frechen schwarz-weißen Kater, der total verrückt nach seinem geliebten Felix Katzenfutter ist.

In Deutschland gingen die Felix Werbespots vor allem in den Jahren 2005 bis 2007 über den Sender. Der bekannte Slogan, mit dem der Kater Felix für das gleichnamige Futter geworben hat lautete "Katzen wie Felix lieben Felix". Auch wenn Felix im Fernsehen nicht mehr tagtäglich vertreten ist, bleibt der Kater Werbefigur und ist auf jeder einzelnen Futterdose oder -tüte der Marke zu finden.

Fritz the Cat

Fritz the Cat ist ein Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1972 von Ralph Bakshi, der Film basiert auf dem Comic Fritz the Cat von Robert Crumb, den dieser für die Underground-Comicreihe Zap erfand. Im Zentrum steht der arbeitsscheue, sex- und drogensüchtige Kater Fritz, der sich durch aufgeregte Episoden diverser Art kämpft. Er wird beispielsweise von den Unannehmlichkeiten des Berühmtseins geplagt und von seiner Frau wegen seiner Faulheit ausquartiert. Schließlich heuert ihn eine extremistische Terrorgruppe als Bombenleger an. Thematik und Stil stammen aus dem Untergrund der amerikanischen Kulturszene der 1960er Jahre.

Der Zeichentrickfilm war eine Satire auf das College-Leben der 1960er. Während Fritz an keinen Vorlesungen teilnimmt, ist er um so aktiver an der Studentenbewegung und der sexuellen Revolution beteiligt. Er lädt mehrere Mädchen für eine Orgie in seine Bude ein, konsumiert Drogen und flieht vor einer Polizeirazzia. Er hilft bei der Organisation eines gewalttätigen Aufruhrs gegen die Autoritäten, ohne das Ziel seiner Wut genau zu erkennen. Später steht er für kurze Zeit mit einer Terroristengruppe in Verbindung, die einen Anschlag auf ein Kraftwerk verübt. Bei diesem Anschlag kommt Fritz ums Leben, wird am Ende aber in einem Krankenhaus noch einmal bei einer letzten, vermutlich nur als Sterbephantasie stattfindenden Sexorgie gezeigt.
 

Garfield

Garfield ist ein fetter, fauler und orangefarbener Kater mit charakteristischen schwarzen Streifen auf seinem Rücken. Er isst und schläft gerne. Sein Lieblingsessen ist Lasagne, da er in einer Pizzeria zur Welt gekommen ist. Ansonsten schaut er gerne Fernsehen, oder er ärgert die anderen. Er beseitigt die Spinnen im Haus, aber die Mäuse lässt er in Ruhe. Im Sommer klettert er gerne auf Bäume oder zertrampelt Gänseblümchen. Garfield liebt seinen Geburtstag (19. Juni) und Weihnachten. Vor Montagen und vor der Tierärztin hat Garfield Angst. An Montagen passiert Garfield fast immer ein Unglück und die Tierärztin setzt ihn regelmäßig auf Diät.
 

mehr zu Garfield

 


Heathcliff

Heathcliff ist ein streunender, orangefarbener Hauskater, der es faustdick hinter den Ohren hat, das ganze aber locker nimmt.. Er zieht durch seine Nachbarschaft und stellt dort alles auf den Kopf. Er spielt dem Nachbarhund Spike Streiche, stielt dem Fischhändler regelmäßig die besten Fische und dem Milchmann die Milch. Heathcliff hat auch ein paar coole Streuner-Freunde, die ihm immer aus der Patsche helfen, in die er in jeder Episode früher oder später landet. Die Nachbarskatze Sonja ist seine Angebetete, für die er alle möglichen und unmöglichen Sachen macht.

1973 erschuf George Gately den sarkastischen Kater Heathcliff, gezeichnet und geschrieben wurden die Cartoons von Gatelys Neffen, Peter Gallagher, die in Printform bis heute überlebt haben. 1984 schaffte es der großspurige Kater mit seiner eigenen Zeichentrickserie auf die Bildschirme. Die Serie wurde von von 1984-1987 produziert und begeisterte das Publikum vor allem mit vielen Streichen, wobei besonders der Nachbarhund Spike immer wieder als Opfer herhalten musste. Sein Katzen-Pendant war Riff Raff, der Anführer der auf dem Schrottplatz lebenden Catillac Cats. Dieser hatte einen äußerst wandelbaren Cadillac als fahrbaren Untersatz und eine sexy Freundin namens Cleo.
 

Hello Kitty

Natürlich ist Hello Kitty das Geschöpf der Phantasie eines Designers, der Firma Sanrio, aber rund um diese kleine Katze wurde eine Vita kreiert, die einen fast glauben lässt, es gäbe sie wirklich. Kitty feiert am 1. November ihren Geburtstag und ist dementsprechend vom Sternzeichen Skorpion. Ihre Blutgruppe ist A, sie wiegt etwa so viel wie 3 Äpfel und hat eine Größe von etwa 5 Äpfeln.

Hello Kitty ist ein fröhliches, glückliches Mädchen mit einem großen Herz aus Gold! Sie lebt zusammen mit ihren Eltern und ihrer Zwillingsschwester in einem Londoner Vorort. Ihre große Liebe gilt dem Backen von köstlichen Keksen und Pancakes, was sie von ihre Mama gelernt hat, die ihrerseits die besten Apfelkuchen in der ganzen Nachbarschaft backt. Aber genau so gerne wie sie backt, so gerne isst sie auch, besonders mag sie Kekse und wie sollte es anders sein, Mama's Apfelkuchen. Außerdem reist Kitty sehr gerne und interessiert sich sehr für fremde Kulturen. Sie hört gerne Musik und lernt immer wieder gerne neue Leute kennen. Einer ihrer liebsten Aussprüche ist "Freunde kann man nie genug haben" und nach diesem Motto lebt sie auch.
 

mehr zu Hello Kitty

 


Katnip
Herman & Katnip

Herman und Katnip sind zwei Cartoon Figuren, Herman die Maus und Katnip die Katze. Von 1944 bis September 1950 erschien Herman in der Serie ohne Katnip, der erst im November 1950 in der Folge "Mice Meeting You" auftrat. Die zwei Figuren blieben bis 1950 die Stars der Zeichentrickserie der "Famous Studios". Ihre Cartoon-Serie, herausgegeben von "Paramount Pictures", waren im Grunde ein Abbild der Serie Tom and Jerry aus dem Hause "M.G.M". Der hauptsächliche Unterschied der beiden Serien ist, das Herman bei den vielen Streichen, Streitig- und Boshaftigkeiten immer der Sieger über Katnip bleibt, wo hingegen Tom nur einen fairen Anteil der Kriege mit Jerry gewann. Katnip schaffte es allerdings immer irgendwie, das Herman für seine Siege zahlen musste und so blieb für Katnip dann doch immer eine kleine Genugtuung.

Leonard Maltinein, ein US-amerikanischer Filmkritiker, Sachbuchautor und Autor von History of Hollywood Cartoons of Mice and Magic beschreibt die Herman und Katnip-Serie als bestes Beispiel für die gewalttätige Darstellung von Katz und Maus-Kämpfen, die in den Filmen von 1920 bis 1960 in den Hollywood-Cartoons üblich waren. Die Gewalttätigkeiten dieser Serie, obwohl als Comic-Effekt gedacht, erreichten oft so eine hohe Brutalität, welche die von Tom und Jerry sowie die, der Serie Mighty Mouse, weit übertraf. Selbst die Kämpfe zwischen Kater Sylvester und seinem gefiederten Freund Tweety, aus dem Hause Warner Brothers, erreichten die Gewalttätigkeit von Herman und Katnip nicht . Herman's Kämpfe mit Katnip endeten immer mit Herman's Sieg und dann sangen Herman und seine Maus-Freunde ein Siegeslied, wobei sie zusahen wie Katnip bestraft oder gar gequält wurde, wobei er zum Beispiel von Haien gefressen wurde, von einer Steinlawine wurde er beim Bergsteigen erschlagen und umwickelt von einer Lichterkette wurde er unter Strom gesetzt.

Noch bevor Herman und Katnip wortwörtlich aufeinander trafen, tat Herman sich in mehreren Cartoons mit Henry dem unterdrückten Hahn zusammen. Henry's Gegner war seine dominante Frau Bertha, die ihn zwang alle Hausarbeiten zu machen und ihm drohte, ihn klein zu hacken und seine Flügel zu stutzen, wenn sie ihn beim Faulenzen erwischte. Bertha aber hatte furchtbare Angst vor Mäusen, sie gackerte immer wie verrückt und verfiel fast in Schockstarre wenn Herman sie erschreckte. Mit Herman's Hilfe versuchte Henry, Bertha dazu zu bringen, das sie ihn besser behandelt. Die Titel dieser Kurzfilme hießen "Henpecked Rooster" und 1946 das letzte Stück, wo Bertha endlich Henry zusammengehauen hat, hieß dann ganz passend "The sudden fried Chicken".
 


Kater Jacob

Einst sollte er die Hauptrolle in einem Film übernehmen. Ehe er jedoch das Zelluloid erobern konnte, sorgten bereits seine Skizzen im Drehbuch für Aufsehen. Die Halterin eines Katers entdeckte verblüffende Ähnlichkeiten mit dem eigenen Stubentiger: Mit der Feststellung "Das ist ja mein Jacob!" gab sie dem skizzierten Vierbeiner einen Namen. Die Dame brachte dann auch die beiden geistigen Väter von Kater Jacob zusammen, sie stellte die Verbindung zwischen dem Zeichner Sven Hartmann und dem Texter Thomas Härtner her.

Sven Hartman wurde 1943 im Tessin geboren, er lernte und lehrte in Basel sowie Zürich an den Kunstgewerbeschulen. Nach dem Dekorieren von Schaufenstern arbeitete er als Bühnenbildner, kreierte Lampen sowie Puppen und machte Trickfilme bevor er dann schließlich beim Malen und Zeichnen ankam. Thomas Härtner war für die flotten und dennoch sinnigen Sprüche Jacob's verantwortlich. Er wurde 1940 in Gera geboren und nach dem Studium von Regie und Schauspiel an der Folkwangschule in Essen arbeitete er am Theater und als Schriftsteller. Außerdem war er als Regisseur und Schauspiellehrer in der Schweiz und in Liechtenstein tätig. 2010 verstarb Thomas Härtner viel zu früh nach schwerer Krankheit.

Kater Jacob sorgt seit nun mehr als 30 Jahren mit seinen Geschichten und Bildern in fünf Sprachen für Unterhaltung und Kurzweil. Die geistigen Väter Jacobs kreierten die Geschichten rund um den Alltag des Katers für Zeitschriften, Kalender, Postkarten und Bücher. Jacob's Konterfei ist aber auch auf T-Shirts, Tassen, Servietten - ja sogar auf Küchenschürzen zu finden und Jacob-Plüschfiguren sind auch zu haben. Jacob kommentiert heiter mit viel Ironie die alltäglichen Erlebnisse und Situationen, die ihm mit "seinem Menschen" widerfahren. Karikatur und Kommentar sind zum Schmunzeln und bisweilen zum herzhaft Lachen.

Die Cartoons, Bildschirmschoner, Postkarten, Bilder, ein Online-Shop und vieles mehr findet man auch auf der Homepage http://www.katerjacob.de
 


Scratchy
Itchy and Scratchy


Die Itchy & Scratchy Show ist eine fiktive Zeichentrick-Serie innerhalb der Zeichentrick-Serie "Die Simpsons". Es ist eine blutrünstige Adaption von Tom und Jerry, bei der die sadistische Maus Itchy auf vielfältige Weise die Katze Scratchy foltert und umbringt. In der Serie "Die Simpsons" erscheint die Itchy & Scratchy Show als Teil der Fernsehshow von Krusty dem Clown, die von Bart und Lisa begeistert verfolgt wird. Die jeweilige Handlung von Itchy & Scratchy spielt meist auf das an, was Handlung der Simpsons-Folge ist. Die Itchy & Scratchy Show ist allerdings in einigen Simpsons-Episoden auch ein Hauptthema des Szenarios.

Im Unterschied zu den klassischen Katz- und Maus-Szenarien wie Tom und Jerry oder Herman & Katnip, ist bei Itchy & Scratchy meistens die blaue Maus Itchy der Auslöser des Konflikts, während die schwarze Katze Scratchy zu Anfang der Folge meist friedlich und ohne böse Absichten ist. Der Konflikt wird dann stets äußerst brutal und mit detaillierter Gewaltdarstellung ausgetragen. Fast jede Folge endet mit Scratchys grausamem Tod.

Zu erwähnen währe wohl noch das der Name der Show Itchy & Scratchy soviel bedeutet wie Jucken & Kratzen.
 


Simon's Cat

Simon’s Cat ist eine Reihe von Zeichentrickfilmen und Büchern des britischen Animators und Illustrators Simon Tofield. Außerdem wurden die Comics seit dem 21. Februar 2011 als Daily strip in der englischen Tageszeitung Daily Mirror täglich veröffentlicht. Simon Tofield lässt sich nach eigenen Angaben von seinen Katzen inspirieren, er berichtet in den Episoden aus dem Leben einer (seiner) Hauskatze. In einem Interview mit dem englischen Your Cat-Magazin erklärte er, drei Katzen mit Namen Hugh, Jess und Maisie zu besitzen, von denen Hugh ihm normalerweise als Vorbild für Simon’s Cat dienen würde. Später kam noch eine vierte Katze namens Teddy dazu.

Die erste Folge der Filmreihe "Cat Man Do" gewann den Best Comedy-Price bei den British Animation Awards Juli 2008. Die zweite Folge "Let me in!" wurde mit dem Most Outstanding Animation-Preis beim siebten Animae Caribe ausgezeichnet und die dritte Folge "TV Dinner" wurde in The Culture Show auf BBC Two gezeigt. Die Filme und vieles mehr findet man auch auf der Homepage http://www.simonscat.com
 

Kater Sylvester

Sylvester, ein schwarzer, verfressener und nicht besonders heller Kater tauchte seit 1945 in einigen Nebenrollen auf, bevor schließlich ab 1947 mit "Tweety" ein ideales Pärchen entstand. Sylvester und Tweety sind zwei Trickfilmhelden, deren Schicksal untrennbar miteinander verwoben ist: Der Kater Sylvester macht stets vergeblich Jagd auf den kleinen Vogel Tweety. Der niedlichen Kanarienvogel hatte es faustdick hinter den Ohren und so gab es für Sylvester statt einem leckeren Vögelchen meist nur Dresche von Granny oder diversen Hunden. Dieses Pärchen konnte bei rund vierzig gemeinsamen Cartoons immerhin zwei Oscars und drei Nominierungen vorweisen. Sylvester bot sich als eigenständiger Charakter und auch Nebenfigur, z. B. mit Elmer oder Porky an. In einer Reihe von Cartoons versuchte er eine "Riesenmaus" zu fangen, die tatsächlich ein boxendes Känguru "Hippety Hopper" war . Dabei spielte auch sein Sohn Junior mit, der von den Jagdfähigkeiten seines Vaters stets bitter enttäuscht wurde und sich eine Papiertüte überstülpte.
 

mehr zu Kater Sylvester

 


Miez - Mr. Kitty
Southpark

Miez ist die Katze von Liane und Eric Cartman. Meistens sieht man sie nur, wenn Eric in seinem Haus sitzt und isst. Wir lernten Miez schon in der ersten South Park Folge kennen, als sie Cartmans Feuerfürze abbekam. Dann kommt sie zu Eric und bettelt nach etwas zu essen. Eric brüllt Miez dann immer nur an "Nein Miez, ich hab' nichts für dich! Nein Miez, du bist 'ne böse Miez!", aber in Wirklichkeit liebt Eric seine Katze und tut viel für sie. So versteckt er sie zum Beispiel in Folge 1203 wegen einer Verbannung aller Katzen aus South Park. Eine große Rolle spielte sie, als sie rollig war und in Abwesenheit von Mrs. Cartman eine chaotische Katzenorgie im Wohnzimmer veranstaltete.

Aus den Folgen geht nicht eindeutig hervor, ob Miez weiblich oder männlich ist. Während der Katzenorgie schien klar zu sein, dass es sich um ein Weibchen handelt. Aber später wird "sie" Mr. Kitty genannt. In den offiziellen South Park FAQ wurde dies damit erklärt, dass es die Katze ein Hermaphrodit sein könnte. Trey Parker oder Matt Stone äußerten sich allerdings nie dazu und es ist sehr wahrscheinlich, dass es sich hierbei schlicht und ergreifend um eine der vielen Unachtsamkeiten handelt, die wegen der kurzen Produktionszeit der Folgen schon mal vorkommen können.
 

Pink Panther
Der rosarote Panther

Paulchen Panther war zuerst nur eine Figur im Vorspann der französischen Krimis mit Inspektor Clouseau. Doch der Comic kam so gut an, dass er schon 1964 eine eigene "Pink Panther"-Zeichentrickserie bekam. Den richtigen Schliff bekamen die Geschichten durch den perfekt reimenden Sprecher der Serie. Auch sehr amüsant waren die Kämpfe der blauen Elise gegen die Ameise, die zwar erfolglos, aber durchaus unterhaltend waren. Viele weitere Charaktere, wie etwa der Inspektor, Sancho & Pancho, so wie die die eben schon erwähnte blaue Elise, ein Ameisenbär, waren auch Bestandteil dieser Serie.  Entwickelt wurden die Figuren von den Franzosen Fritz Freleng und David DePatie.
 

mehr zum Pink Panther

 


Snowball
The Simpsons

Snowball I. war die erste Katze der Simpsons. Sie wurde 1988 geboren und 1990 von Clovis, dem derangierten Bruder des Bürgermeisters Quimby, überfahren. Darauf folgt Snowball II. Bei den Simpsons gab es viele Katzen.

Snowball I - Die weiße Katze, die in der Serie zwar rege Erwähnung fand und dem Namen nach Vorbild für viele Nachfolger war, aber dennoch nie zu sehen war.
Snowball II - Snowball II war eine dunkelgraue Katze die letztendlich von Dr. Julius Hibbert überfahren wurde.
Snowball III - Snowball III war ein hellroter Kater der beim Versuch Goldfische aus dem Aquarium zu fressen ertrank, während Lisa ihm in der Küche das Essen bereitete.
Coltrane (Snowball IV) - Coltrane oder aber Snowball IV war ein weißer Kater der durch einen Sprung aus dem Fenster gestorben ist, nachdem ihr Lisa auf dem Saxophon ein Stück von John Coltrane vorgespielt hatte.
Snowball V - Die fünfte Katze der Simpsons war die dunkelgraue Snowball V, die dann doch in Snowball II umbenannt wurde, um das Geld für einen neuen Fressnapf (ein Napf auf dem der Name stand) zu sparen.
 

Thundercats

ThunderCats ist eine amerikanische Action-Zeichentrick-Serie, die auf Charaktertypen von Tobin Wolf basiert. Die Serie vermischt Elemente der Science-Fiction-Welt mit Teilen der Fantasy-Sparte, einerseits bedient man sich bei der ägyptischen Mythologie und des Mittelalters (z. B. Schwertkampf), andererseits werden auch technisch fortschrittliche Fahrzeuge und Waffen verwendet. Am 23. Januar 1985 war die Erstausstrahlung der Serie und die deutsche Erstausstrahlung folgte dann am 18. April 1991. Das Aussehen der ThunderCats-Figuren ist betont muskulös und zeigt eine deutliche Ähnlichkeit zu den Figuren der Serie "Masters of the Universe", die zuvor erfolgreich lief und den Standard derartiger Serien maßgebend prägte.

Nachdem der Heimatplanet der ThunderCats "Thundera" unwiderruflich dem Untergang geweiht war, suchte ein erlesener Kreis der Rasse ihr Heil in der Flucht. Nach jahrelanger Reise durch die Schwärze des Alls stranden die Katzenmenschen schließlich auf dem Planeten der "dritten Welt" (im Original "Third Earth"). Unter dem Kommando ihres auserwählten Anführers Leo (im Original Lion-O) versuchen sie, sich in der neuen Heimat einzuleben und wieder häuslich niederzulassen. Doch der bösartige Untote Mumion (im Original Mumm-Ra) sowie die ihm untergebenen Mutanten, welche zusammen mit den ThunderCats abstürzten, machen ihnen dieses Ansinnen mittels ihrer zahllosen Attacken nicht unbedingt einfach. Denn die Katzenmenschen besitzen mit dem „Schwert von Omen“ ein Artefakt von unschätzbarem Wert und Machtverheiß, das auch die besagten Feindparteien nur zu gerne in ihren Händen hätten.
 


Tigger
aus
Winnie Puuh


"Pu der Bär" (engl. "Winnie-the-Pooh") ist ein Kinderbuch des Autors Alan Alexander Milne aus dem Jahr 1926, benannt nach der Hauptfigur. Der Autor Milne schrieb die Geschichten für seinen kleinen Sohn Christopher Robin Milne, dessen Stofftiere als Vorbilder für die Figuren des Buches dienten. Im Mittelpunkt steht Winnie der Pu alias Pu der Bär. In den Zeichentrickfilmen von Disney wird er in Deutschland Winnie Puuh genannt. Pu ist ein gutmütiger, etwas langsamer und vergesslicher Zeitgenosse, der in seiner Freizeit vor allem gefällige Lyrik verfasst und Honig nascht.

Pus bester Freund ist ein Ferkel (engl. Piglet), ein ängstliches, niedliches Schweinchen. Außerdem zählen die altkluge Eule "Oile" (engl. Owl), der depressive und schnell gelangweilte Esel "I-Aah" (engl. Eeyore) sowie das Kaninchen (engl. Rabbit), ein Kaninchen mit harter Schale, aber ausgesprochen weichem Kern zu Pus Freunden. Und dann wären da noch die Kängurumutter "Känga" (engl. Kanga) und ihr Junges "Klein-Ruh" (engl. Roo) und natürlich der ungestüme, aber harmlose "Tiger" (engl. Tigger) sowie der kleine Junge Christopher Robin.

Tigger ist, wie der Name bereits sagt, ein Tiger, der es liebt, durch die Gegend zu springen und ist meist gut gelaunt. Er lebt in einem Baumhaus und sein Standardspruch ist "Das können Tigger am bestesten"!

Die Originalausgabe erschien am 14. Oktober 1926 im Londoner Verlag Methuen & Co. unter dem Titel "Winnie-the-Pooh". Der zweite Band "The House at Pooh Corner" folgte 1928. Vom selben Autor erschienen die Kindergedichtbände „When we were very young“ (1924) und „Now we are six“ (1927), die zum Teil auf demselben Figurenkosmos aufbauen. Alle vier Bände wurden von Ernest Shepard illustriert. Von 1966 bis 1983 wurde die Buchvorlage fünf Mal von der Walt Disney Company für 25-minütige Zeichentrickfilme bearbeitet sowie von 1969 bis 1972 dreimal vom russischen Animationsfilmer Fjodor Chitruk.

In den 1980er Jahren folgte die erfolgreiche Disney-Serie "Neue Abenteuer mit Winnie Puuh", die vier Staffeln, mit insgesamt 52 Folgen umfasst. Drei weitere Adaptionen des Stoffs produzierte Disney in den letzten Jahren in Spielfilmlänge für das Kino, in 2000 "Tiggers großes Abenteuer", 2003 "Ferkels großes Abenteuer", dessen Drehbuch am engsten an die literarische Vorlage anknüpft, und 2005 "Heffalump - Ein neuer Freund für Winnie Puuh".

Das heutige weltweite Pu-Bild ist zu großen Teilen vom Disney-Merchandising geprägt, das mit seinen Comics, Stofftieren und anderen Artikeln die ursprünglichen Illustrationen von Shepard nicht berücksichtigt. Nach dem Erwerb aller Rechte an Pu dem Bären 1998 geht die Walt Disney Company sogar dazu über, die Charaktere nach Akzeptanzüberlegungen umzugestalten: In der neuen Animationsserie "Meine Freunde Tigger und Puuh" führte man etwa das Mädchen Darby als neuen, zielgruppentauglicheren Hauptcharakter ein.
 


Tom
Tom und Jerry

Die beiden sind das bekannteste Paar der Zeichentrickgeschichte - dabei sind sie alles andere als ein harmonisches Duo, sondern machen sich im Gegenteil das Leben schwer. Da ist der Hauskater Tom, verfressen, faul, hinterhältig und nicht gerade der schlauste. Dann ist da die süße, kleine und gewitzte Maus Jerry. Die beiden fechten einen steten Kampf von Klein gegen Groß, Klugheit gegen Brutalität und Fressen gegen Gefressenwerden aus. Dabei geht jede Menge zu Bruch und die beiden springen nicht gerade zimperlich miteinander um.

Sie leben gemeinsam im Haus mit Frauchen, von der man meist nur die Beine sieht, und Jerry hat als Rückzugsmöglichkeit sein wohnliches Mauseloch in der Wand, in das Tom nicht hineinkommt. Frauchen spielen die beiden Frieden vor, ist sie aber weg, geht es bei den turbulenten Verfolgungen quer durch das ganze Haus!

 

mehr zu Tom

 


Top Cat
Top Cat, oder "Superkater", ist eine weitere coole Cartoonserie aus dem Hause Hanna-Barbera. Superkater lebt mit seinen Freunden Benny Ball, Choo Choo, Superhirn und Spook auf einer Müllhalde. Immer auf der Flucht vor Wachtmeister Tippel begibt sich die Katzenbande in turbulente Abenteuer mit viel Witz und Slapstick.

Das Datum der Erstausstrahlung in Deutschland ist leider nicht mehr auffindbar, wahrscheinlich war es aber in den 60er Jahren auf ARD oder ZDF zu sehen. Weitere Ausstrahlungen erfolgten Anfang der 90er auf ProSieben und ganz aktuell läuft "Superkater" derzeit im PayTV Premiere World.

 

Zum Anfang

 

 
Garfield

Jim Davis
Jim Davis ist ein US-amerikanischer Comiczeichner und der Erfinder der Comicfigur Garfield, sozusagen der geistige Vater Garfield's. Er wurde am 28. Juli 1945 in Marion im Staat Indiana geboren.

Jim Davis wuchs auf einer kleinen Farm mit seinem Vater, James, seinem Bruder Dave und seinen 25 Katzen auf, die sich in der Obhut seiner Mutter Betty befanden. Seine Eltern waren Viehzüchter. Aufgrund einer Asthmaerkrankung war Jim oft gezwungen, im Haus zu bleiben, und so verbrachte der junge Jim seine Zeit mit Zeichnen. Obwohl er nur wenig hatte, einen Stift, Papier und Vorstellungskraft, entwickelten sich viele seiner Zeichnungen zu echten "Lachern".

1969 wurde Jim Assistent bei Comiczeichner Tom Ryan, dem Erfinder der "Tumbleweeds". Zusätzlich zu seiner Zeichenkarriere konnte Jim auch seine Pläne als freier Werbetechniker, Werbetexter, Radiotalent und Kampagnenführer in der Politik verwirklichen.

Zuerst erfand er die Comicfigur Gnorm Gnat, einen Käfer, der regelmäßig in der "Pendleton Times" veröffentlicht wurde. Nach fünf Jahren orientierte er sich um, und so entstand Garfield. Jim Davis benannte den Comic-Kater nach seinem Großvater James Garfield Davis. Der allererste Garfield-Comicstrip wurde am 19. Juni 1978 in 41 Zeitungen veröffentlicht. 1981 Gründete Davis das Unternehmen "Paws", das über Garfield`s Welt wacht. Jeder neu entwickelte Garfield-Artikel wird von "Paws" geprüft und zugelassen, was hohe Qualität und Detailliebe garantiert.

1981 und 1986 wird Jim Davis von der „National Cartoonists Society“ (NCS) zum besten Comic-Humoristen des Jahres ernannt, 1985 bekommt er den Elzie-Segar-Preis für außergewöhnliche Beiträge zur Cartoonindustrie und 1990 verleiht die NCS Davis den Reuben-Preis für den besten Comicstrip des Jahres. Davis hat außerdem 4 Emmys von der Academy of Television Arts and Sciences verliehen bekommen, jeweils für seine animierten Werke "Garfield on the Town" (1983), "Garfield in the Rough" (1984), "Garfield's Halloween Adventure" (1985) und "Garfield's Babes & Bullets" (1989). Außerdem wurden 13 Folgen der Sonderproduktionen CBS hergestellt, die alle zur besten Sendezeit ausgestrahlt wurden und allesamt für den Emmy nominiert wurden. Bis heute sind 33 seiner Comic-Bücher auf der New York Times Bestseller Liste erschienen. 1988 startete Jim Davis` Zeichentrickserie "Garfield and Friends" in Amerika die bis 1991 lief. 1991 wurde Davis von der Ball State University und von der Purdue University zum Ehrendoktor ernannt, was den vorläufigen Höhepunkt seiner Karriere darstellte.

Bis heute schreibt und zeichnet Jim Davis für seine Online-Seite, für amerikanische Tageszeitungen sowie weltweit und er veröffentlicht von Zeit zu Zeit einen neuen Comicsammelband. Seine neueste Arbeit ist das Buch zum Kinofilm "Garfield", der im Sommer 2004 erschien. Garfield ist mittlerweile in 27 Sprachen übersetzt worden, darunter Spanisch, Italienisch, Französisch, Russisch und Deutsch.

Ironischerweise gibt es keinen Stubentiger in der Familie Davis, da Ehefrau Carolyn allergisch gegen Katzen ist.

Nun aber zu Garfield

Wie kann man nun Garfield beschreiben, er ist ein fetter, fauler und orangefarbener Kater mit charakteristischen schwarzen Streifen auf seinem Rücken. Garfield ist keine einfache Straßenkatze, sondern eine rot-getigerte Exotische Kurzhaarkatze, auch "Exotic Shorthair, red-tabby". Er isst und schläft gerne. Sein Lieblingsessen ist Lasagne, da er in einer Pizzeria (Besitzer: Augusto) zur Welt gekommen ist. Ansonsten schaut er gerne Fernsehen, oder er ärgert die anderen. Er beseitigt die Spinnen im Haus, aber die Mäuse lässt er in Ruhe. Im Sommer klettert er gerne auf Bäume oder zertrampelt Gänseblümchen. Garfield liebt seinen Geburtstag (19. Juni) und Weihnachten. Vor Montagen und vor der Tierärztin hat Garfield Angst. An Montagen passiert Garfield fast immer ein Unglück und die Tierärztin setzt ihn regelmäßig auf Diät.

Garfield's Freunde

Odie: Ein lieber Hund mit einer riesigen Zunge, der dauernd sabbert. Er ist der Einzige, der so gut wie niemals spricht. Er wird von Garfield gerne vom Tisch gestoßen oder in sonst einer Form geärgert.

   
    Jon Arbuckle: Der Besitzer von Garfield und Odie. Er ist ein richtiger Nerd und hat überhaupt kein Glück bei den Frauen. Dies liegt an seinen schrillen Klamotten, an seiner Tollpatschigkeit und seiner Zuneigung zum Akkordeon und Polka-Musik. Von Beruf ist er Cartoonzeichner.
Arlene: Eine Katze aus der Nachbarschaft. Mit ihr turtelt Garfield ab und zu herum.    
    Pooky: Garfields Teddybär, den er gerne knuddelt und der früher mal Jon gehört hat. Garfield fand ihn in einer Kommode.
Nermal: Ein niedlicher kleiner Kater, welcher Garfield gerne mit seinem Alter und seiner Figur konfrontiert. Deswegen hasst ihn Garfield. Von allen anderen wird er geliebt. Er wird auch des öfteren von Garfield mit der Post nach Abu Dhabi oder Feuerland verschickt.    
    Dad: Jons Vater, der die Familienfarm leitet.
Mom: Jons Mutter, die die ganze Zeit Essen zubereitet. Deswegen wird sie von Garfield besonders geliebt. Sie häkelt auch alle möglichen Sachen. Und Garfield mag die Pullover, die sie ihm häkelt, überhaupt nicht.    
    Doc Boy: Jons einziger Bruder, der noch ein größerer Verlierer und Langweiler als Jon ist.
Bea (in der englischen Fassung Liz): Garfields Tierärztin und Angebetete von Jon. Garfield hasst es zum Tierarzt zu gehen, aber Jon schleift ihn immer wieder dorthin, in der Hoffnung sich mit Bea zu verabreden. Ab und zu gelingt es ihm, aber die Verabredungen enden alle in einer Katastrophe. Manchmal hilft Garfield dabei ein wenig nach.    
    Der Postbote: Er ist Garfields Kauspielzeug.
Die Lasagne: Sein Lieblingsgericht und für ihn "Ein Geschenk des Himmels".    

Außerdem wären da noch zu erwähnen: Irma, Bedienung und Besitzerin von "Irma's Diner", einem Lokal, in dem Jon und Garfield gelegentlich essen. Das Essen in Irma's Diner, die Bedienung und auch der Geisteszustand von Irma selbst sind sehr fragwürdig.

Lyman ist ein Freund von Jon, der eine Weile bei ihm wohnte. Außerdem ist Lyman der eigentliche Besitzer von Odie.

Die Waage, Jon besitzt eine sprechende Waage, die es liebt, Garfield wegen seines Gewichts mit Witzen zu piesacken, was dieser natürlich überhaupt nicht lustig findet.

Ach ja, da gibt es noch das Küken, ein lästiger kleiner Begleiter den Garfield in einem Ei gefunden hat und dessen liebstes Hobby es ist,  Garfield zu nerven.

Und dann natürlich nicht zu vergessen Garfield himself

Zum Anfang

 

 
Hello Kitty

Hello Kitty ist die Figur, die für die beliebte Marke mit dem Kätzchen was immer mit einer Schleife, Blüte oder anderweitiger Dekoration am linken Ohr dargestellt wird, steht. Kitty wurde 1974 von der Sanrio-Designerin Yuko Shimizu erfunden und ist eine von vielen fiktiven Figuren der japanischen Firma Sanrio. Ursprünglich waren junge Mädchen die Zielgruppe der Hello-Kitty-Produkte, aber mittlerweile gibt es Produkte für Frauen jeden Alters. Das erste Produkt, das auf den Markt kam, war eine kleine Geldbörse, die für 240 Yen verkauft wurde, heute gibt es über 22.000 verschiedene Produkte, mit denen das Unternehmen Sanrio mehr als die Hälfte vom jährlichen Umsatz erzielt. Die Produktpalette reicht von Püppchen, Geldbeuteln und Textilien bis hin zu Haushaltsgeräten, Computerzubehör und Lebensmitteln. Hello Kitty ist so zu einer Marke geworden, die generationsübergreifend geliebt wird. 

Das Aussehen der Figur orientierte sich an der als Glücksbringer geltenden japanischen Stummelschwanzkatze. Zur erdachten Lebensgeschichte der Katze gehört, dass Hello Kitty am 1. November als Kitty White bei London geboren wurde und gerne Apfelkuchen isst. Auf einen Mund haben die Erfinder der Figur verzichtet, da sich so jede Emotion des Betrachters auf Hello Kitty projizieren lässt. Mit der Zeit wurde die Produktpalette um einige Figuren erweitert, die mittlerweile einen ähnlichen Bekanntheitsgrad, wie Hello Kitty selbst haben. Es gesellten sich immer mehr Freunde und Familienmitglieder zu Hello Kitty dazu.

Mimmy White ist Hello Kitty's Zwillingsschwester und beste Freundin. Man erkennt Mimmy daran, dass sie ihre Schleife am rechten Ohr trägt, außerdem ist etwas schüchtern. Die beiden wuchsen zusammen auf, gingen zusammen zur Schule und erlebten gemeinsam viele Abenteuer. Sie hatten viel Spaß und sammelten als Geschwister viel Lebenserfahrungen.    
    George White ist Hello Kitty's geliebter Papa, er feiert seinen Geburtstag am 3 Juni und ist immer sehr fleißig, arbeitet viel, hat aber dennoch Zeit, sich um seine Familie zu kümmern.  Manchmal ist er etwas geistesabwesend, aber er ihm ist auch ein ganz toller Humor eigen.
Hello Kitty's Mama ist Mary White, sie ist eine sehr liebevolle und fürsorgliche Mutter. Ihr Geburtstag ist der  14. September. Mary White ist in der ganzen Nachbarschaft für ihren tollen Apfelkuchen geschätzt und Hello Kitty hat das Talent zum Backen von ihrer Mutter geerbt.    
    Anthony White ist Hello Kitty's Großvater und sein Geburtstag ist der 25. Oktober. Der Großvater hat sehr viel Lebenserfahrung und liebt es diese zu teilen, indem er viele, lange und spannende Geschichten erzählt. Außerdem ist er sehr begabt und malt gerne farbenfrohe, lustige Bilder.
Margret White ist Anthony's Frau und somit Hello Kitty's Großmutter. Margret hat am 31. März Geburtstag. Die ganze Familie liebt ihre Pudding's und hält sie für die weltbeste Köchin. Außerdem liebt Margret es in ihrem Schaukelstuhl zu sitzen und zu sticken.    
Charmmy Kitty ist Hello Kittys Hauskatze, welche sie von ihrem Vater George und ihrem Freund Daniel zu ihrem Geburtstag bekommen hat. Weil sich niemand sicher ist, wann Charmmys Geburtstag ist, entschieden sich Kitty und ihr Vater, ihn auf den Tag vor Kittys Geburtstag zu legen, den 31. Oktober. Charmmy Kitty ist eine weiße Perserkatze und gab ihr Debüt im Jahre 2004, sie ist wohlerzogen und still, sie tut, was man ihr sagt und ist aber manchmal etwas zu vornehm. Charmmy liebt Kittys Habseligkeiten, vor allem alles was glitzert und so schenkt Kitty ihr das rosafarbene Band, welches Charmmy an ihrem linken Ohr trägt. Ihr Erkennungszeichen ist eine Halskette mit dem Schlüssel zu Kittys Schmuckkästchen. Es scheint, dass Charmmy eine kleine Schwester mit dem Namen Honey hat, sie ist eine kleine rosafarbene Perserkatze, welche zwei Schleifen an den Öhrchen trägt. Ihr Erkennungszeichen ist ein rosafarbenes Herz, welches sie an ihrer rechten Pfote hat. Honey ist ein wenig kleiner als Charmmy, und ihr Fell scheint ein wenig ungekämmter als das ihrer großen Schwester.  
     
  2002 taucht Sugar zusammen mit Charmmy Kitty zum ersten Mal  auf, Sugar ist Hello Kittys Hamster, welchen sie von ihrem Vater George und ihrem Freund Daniel ebenfalls zu ihrem 30. Geburtstag bekommen hat. Der Hamster ist der Spielkamerad von Charmmy Kitty, sein Geburtstag ist der 1. Mai und  seinen Namen bekam er deswegen, weil sein Fell weiß wie Zucker ist. Er ist immer in Begleitung von Charmmy Kitty anzutreffen. Sugar wiederum hat vier Hamsterfreunde. Die erste Freundin ist ein weißes Hamstermädchen namens Tiramisu, sie trägt eine rosafarbene Schleife auf dem Kopf, der zweite Freund ist ein karamellfarbener Hamsterjunge, er hat zwei hellere Flecken über den Augen und der dritte Freund ist ein vanillefarbener Hamsterjunge, er trägt eine schwarze Sonnenbrille auf dem Kopf. Die vierte Freundin ist ein schwarzes Hamstermädchen. Sie trägt eine rosafarbene Blume an ihrem linken Ohr.
Chococat ist ein kleiner Freund von Hello Kitty, die beiden kennen sich schon lange und spielten schon als Kinder zusammen. Chococat bekam seinen Namen wegen der schokoladigen Farbe seiner Nase, trägt gerne sein blaues Halsband und hat am 10 Mai Geburtstag. Er spielt gerne um sein Haus "Choco-choco house" mit seinen Freunden Jellybean, Nutz und den Duckies.  
Dear Daniel ist Hello Kitty's Sandkastenfreund, er ist sehr sensibel, naiv und liebt es zu tanzen.    
    Cathy ist ein ruhiges, kleines Hasen-Mädchen, sie denkt immer erst an andere und dann an sich selbst.
Jodie, ein Hund mit der Leidenschaft für Wissen und einer Vorliebe für Bücher, er träumt davon eines Tages ein großer Forscher zu werden.    
    Eines Tages, als Hello Kitty im Wald nach Blumen suchte, traf sie dort Rory, das Eichhörnchen, was in dem Wald lebte. Rory weihte Kitty in die Geheimnisse des Waldes ein und lehrte sie viele nützliche Dinge.
Tiny Chum ist ein kleiner süßer Teddybär, der Hello Kitty und deren Schwester Mimi schon seit ihrer Kindheit begleitet. Die Schwestern behandelten Tiny Chum immer wie einen kleinen Bruder.    
    Tracy ist der Spaßvogel der Truppe,  ein Schelm den jeder liebt. Tracy freundlich zu jedermann und ist gerne für jeden Streich zu haben.
Joey ist sehr athletisch und der beliebteste Kerl an der ganzen Schule. Er ist sehr sportlich und ein As in der Leichtathletik. Außerdem ist Joey sehr charmant und intelligent.    
    Thomas ist ein sehr lebhafter Bär, der es liebt Rollerskates zu fahren.
Tippy hätte Hello Kitty gerne als seine Freundin, er ist ein sehr starker, aber auch sehr hilfsbereiter Bär, der seinen Freunden gerne hilft, wenn sie in Not sind.    
    Fifi ist das temperamentvollste Mitglied der ganzen Truppe, man sieht sie ständig in Bewegung, irgendwelche Dinge erledigen. Fifi ist immer mit irgend etwas beschäftigt und Stillstand scheint ihr fremd.
Mori ist ein süßer kleiner Seehund, der in Hello Kitty's Garten lebt und es liebt, Sonnenbäder zu nehmen.    
    Timmy und Tammy sind die zwei schelmischen, kleinen Äffchen, die immer auf der Suche nach neuen Streichen und Späßen sind. Die beiden lieben es, die Menschen um sie herum mit ihren Mätzchen zum Lachen zu bringen.

 

Zum Anfang

 

 
Kater Sylvester

Isadore "Friz" Freleng

Isadore "Friz" Freleng wurde am  21. August 1905 in Kansas City geboren.  Er wurde als Cartoonist und Filmproduzent bekannt und ist als geistiger Vater von Kater Sylvester anzusehen.

Fritz Freleng begann seine Karriere im gleichen Studio in Kansas City, wie Walt Disney. Frelang zog dann in den späten 20-er Jahren nach Kalifornien und erfand mit zwei Animatoren aus Kansas City, Hugh Harman und Rudolf Ising die "Luney Toons" für Warner Brothers.

Er führte Cartoon-Stars wie Bugs Bunny, Tweety, Daffy Duck, Sylvester, Yosemite Sam, Porky Pig und Speedy Gonzales ein und bekam dafür vier Academy Awards für das Studio. Als Seniordirektor von Warners' Termite Terrace-Studio war er auch einer der meistgeehrten Direktoren. Er bekam sogar den Oscar.

Nachdem Warners das Trickfilmstudio 1963 schloss gründete Freleng mit seinem Geschäftspartner David DePatie das Unternehmen DePatie-Freleng Enterprises, welches Cartoons und Filmmusiken produzierte.

Isadore "Friz" Freleng starb am 26. Mai 1995.

Kater Sylvester

Die Geschichte von Kater Sylvester ist zugleich auch die Geschichte von Tweety, dem kleinen gelben Kanarienvogel, der eine ist heute für uns ohne den anderen gar nicht mehr vorstellbar.

Im Jahre 1942 tauchte das erste Mal in einem "Warner Cartoon" ein kleiner, vorlauter Kanarienvogel namens "Tweety Pie" auf (übrigens ein männlicher Vogel). Er musste sich vor zwei verfressenen Katzen (Babbit und Catsello) in Sicherheit bringen. Die beiden Katzen verschwanden rasch wieder und machten dem bekannteren "Sylvester" (ab 1947) Platz. Er versuchte nun genauso erfolglos den niedlichen, aber durchaus gerissenen Kanarienvogel zu verspeisen, der der etwas schusseligen, älteren "Granny" gehörte.

Sylvester, der schwarze, verfressene und nicht besonders helle Kater tauchte seit 1945 in einigen Nebenrollen auf, bevor schließlich ab 1947 mit ihm und Tweety ein ideales Pärchen entstand. Sylvester und Tweety sind zwei Trickfilmhelden, deren Schicksal untrennbar miteinander verwoben ist: Der Kater Sylvester macht stets vergeblich Jagd auf den kleinen Vogel Tweety. Der niedlichen Kanarienvogel hatte es faustdick hinter den Ohren und so gab es für Sylvester statt einem leckeren Vögelchen meist nur Dresche von Granny oder diversen Hunden. Dieses Pärchen konnte bei rund vierzig gemeinsamen Cartoons immerhin zwei Oscars und drei Nominierungen vorweisen.

Sylvester bot sich als eigenständiger Charakter und auch Nebenfigur, z. B. mit Elmer oder Porky an. In einer Reihe von Cartoons versuchte er eine "Riesenmaus" zu fangen, die tatsächlich ein boxendes Känguru "Hippety Hopper" war . Dabei spielte auch sein Sohn Junior mit, der von den Jagdfähigkeiten seines Vaters stets bitter enttäuscht wurde und sich eine Papiertüte überstülpte.

Zum Anfang

 

 

Pink Panther
Der rosarote Panther

Zuerst war da der Film:

In dem Spielfilm "Ein Schuss im Dunkeln" von 1964, handelt es sich beim "Pink Panther" um einen wertvollen Diamanten, der von einem Meisterdieb namens Phantom gestohlen wird. Die Hauptrollen spielen David Niven und Claudia Cardinale. In einer ausgebauten Nebenrolle tritt Peter Sellers als tollpatschiger Inspektor Clouseau auf und wurde zum absoluten Publikumsliebling. Es folgten vier weitere Filme, in denen nun Peter Sellers als Inspektor Clouseau die Hauptrolle spielte:

- Der rosarote Panther kehrt zurück (1975)
- Inspektor Clouseau – Der beste Mann bei Interpol (1976)
- Inspector Clouseau - Der irre Flic mit dem heißen Blick (1978)

1980 war der nächste Teil "The Romance of the Pink Panther" in Arbeit, doch Peter Sellers starb völlig überraschend noch vor Drehbeginn an einem Herzschlag. Zwei Jahre später stellte Blake Edwards aus alten und nicht verwendeten Szenen einen letzten Pink-Panther-Film zusammen: "Der rosarote Panther wird gejagt".

Im Jahr 2005 wurde dann ein neuer Film mit dem Titel "The Pink Panther" gedreht. Inspektor Clouseau wird in diesem Film von Steve Martin gespielt, weitere Rollen übernehmen Kevin Kline, Jean Reno und Beyonce Knowles. Die Handlung spielt in der Zeit noch vor dem ersten Film  "Ein Schuss im Dunkeln". Clouseau muss den Mord an einem Fußballtrainer aufklären und den verschwundenen Pink Panther-Diamanten finden.

Die Musik:

Berühmt  - nein zu einem richtigen Ohrwurm wurde die Titelmelodie aus dem Film "The Pink Panther Theme" von Henry Mancini komponiert.

Und wer kennt sie denn nicht, die Zeilen "Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät" bis hin zum Schluß "Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder keine Frage!" Der Titelsong der Trickfilmserie war nicht minder bekannt, wie die Musik zu dem Film und die beiden eben schon zitierten Passagen aus dem Lied wurden auch gerne als geflügelte Worte verwand, so verabschiedete man sich in den 70ern gerne mit den Worten "Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder keine Frage!"

Wer hat an der Uhr gedreht?
Ist es wirklich schon so spät?
Soll das heißen, ja ihr Leut´,
mit dem Paul ist Schluss für heut´.

Paulchen, Paulchen mach´ doch weiter.
Jag´ das Männchen auf die Leiter.
Säg´und pins´le bunt die Wände,
treibe Scherze ohne Ende.
Machst ja manchmal schlimme Sachen,
über die wir trotzdem lachen.

Denn du bist, wir kennen dich,
doch nur Farb- und Pinselstrich.

Wer hat an der Uhr gedreht?
Ist es wirklich schon so spät?
Stimmt es, dass es sein muss:
ist für heute wirklich Schluss?

Heute ist nicht alle Tage,
ich komm wieder keine Frage!

Im Jahre 1963 bekam das neu gegründete Studio "dePatie-Freleng" den Auftrag, eine animierte Sequenz für die Komödie von Blake Edwards "The Pink Panther" zu gestalten. Das Studio wurde von dem erfahrenen Cartoon-Regisseur Isadore "Friz" Freleng, seinem neuen Partner David de Patie und einer Reihe weiterer altgedienter Mitarbeiter nach Schließung der Trickfilmabteilung der Warner Brothers gegründet. Frelenge war es auch Es war auch, der zusammen mit seinem langjährigen Layouter Hawley Pratt den feingliedrigen rosaroten Panter entwickelte, hinter dem der tollpatschige Inspektor Clouseau zur berühmten Titelmusik von Henry Mancini im Intro hinterher jagte.

"Der rosarote Panther" ausschließlich als Figur für den gleichnamigen Film  gedacht, entwickelte schnell ein Eigenleben und wurde zusätzlich noch für eine ganze Reihe kurzer Trickfilme verwendet. Einer davon "Der rosarote Schmierfink" erhielt 1964 den Oscar für den besten animierten Kurzfilm. Er handelt von einem Männchen, das eine Wand blau streichen will, und dem Panther, der diese lieber in Rosa hätte.

Später erhielt "Paulchen Panther", so sein Name in Deutschland,  eine eigene Zeichentrickserie, die im Gegensatz zum amerikanischen Original "The Pink Panther Show" neu zusammengesetzt wurde. Zusätzlich wurde die deutsche Zeichentrickserie mit einer charakteristischen Erzählerstimme (Gert Günther Hoffmann) ausgestattet, die stets in Reimen von Eberhard Storeck sprach. Die Serie lief mit großem Erfolg im deutschen Fernsehen.


Paulchens Fernsehkarriere begann 1969 mit "The Pink Panther Show" auf NBC. Seit 1973 war der Rosarote Panther auch im
deutschsprachigen Fernsehen immer wieder ein gerngesehener Stammgast. In der Serie traten neben dem Rosaroten Panther, dem namenlosen Männchen und Inspektor Clouseau nach und nach weitere Stars auf, die aus Farb- und Pinselstrich bestanden. Zu den beliebtesten zählen die clevere Ameise Charlie und die chronisch erfolglose und daher bisweilen manisch-depressive Ameisenbärin, die "Blaue Elise". Dann waren da auch noch die beiden Frösche Sancho und Pancho, Pancho, eine rechthaberische Kröte mit mexikanischem Akzent, und Pancho, sein dünner langsamer Kumpel mit ähnlichem Akzent. Pancho lehrte Pancho den Weg des Lebens einer Kröte, inklusive des Fliegenfangens.


Paulchens Freunde
Paulchen Panther
Kleiner Mann
Der Inspektor
Sergeant Deux-Deux
Der Commissioner
Blaue Elise
Charlie die Ameise
Hai
Sancho und Pancho
Gelber Kranich
Blauer Renner


 

Zum Anfang

 

 

Tom
"Tom und Jerry"

Tom und Jerry ist eine Serie von 161 kurzen Zeichentrickfilmen, die von 1940 bis 1967 für das Kino produziert wurden. Die meisten Folgen handeln vom Versuch des Katers Tom, die Maus Jerry zu fangen, wobei sich skurrile Verfolgungsjagden und Zweikämpfe ergeben, in denen meistens die Maus die Oberhand behält.

Die ersten 114 Folgen wurden in den Trickfilmstudios von Metro-Goldwyn-Mayer unter der Regie von William Hanna und Joseph Barbera unter klassischen Animationsbedingungen produziert. Die Produktion war weltweit außerordentlich erfolgreich und hat zahlreiche Preise erhalten. Sieben Folgen wurden mit einem Oscar ausgezeichnet, weitere sechs erhielten Oscarnominierungen. Damit ist Tom und Jerry die meistausgezeichnete Animationsserie überhaupt.

Tom und Jerry sind in diesen ersten Folgen tierische Charaktere, die vor allem im häuslichen Umfeld Schabernack treiben. Der Kater wird von der schwarzen Haushälterin Mammy Two-Shoes gehalten, die große Angst vor Mäusen hat. Im amerikanischen Original spricht die Frau einen ausgesprochen derben schwarzen Südstaaten-Akzent, tritt vor allem als Autorität oder strafende Person in den Vordergrund und wird oft geschädigt. Eine Besonderheit ist, dass bei den gezeichneten Menschen der älteren Filme stets nur die untere Körperhälfte (sogenannte "Kinderperspektive") gezeigt wird. In jüngeren Produktionen sind die Menschen auch vollständig zu sehen.

Die älteren Folgen sind allgemein kreativer und auch gewalttätiger. Sie waren im Kino sehr erfolgreich. Hanna und Barbera haben später fürs Fernsehen weitere bekannte Trickfilmserien wie zum Beispiel Familie Feuerstein produziert. Die MGM-Trickfilmabteilung wurde 1957 geschlossen.

Im deutschen Fernsehen liefen "Tom und Jerry" erstmals 1976 im ZDF. Für den deutschen Fernsehmarkt wurden Einzelfolgen in Sammelbeiträge zusammengeschnitten, basierend auf der Einzelfolge "Jerry’s Diary" von 1949. In dieser Folge entdeckt Tom das Tagebuch von Jerry und liest darin, was die Rahmenhandlung abgibt, in die fünf Ausschnitte aus anderen Folgen eingespielt werden. Diese Folgen werden von mehreren Zwischenspielen getrennt, in denen sich Toms gute Stimmungslage schrittweise verschlechtert und gegen deren Ende er wütend das Tagebuch zerreißt und dem völlig überraschten Jerry eine Torte an den Kopf wirft. Beim Wechsel vom ZDF zu Pro7 Anfang der 90er Jahre werden die Zwischenspieler herausgeschnitten und seither nicht mehr gezeigt. Weil die Geschichte "Jerry’s Diary" in jeder Folge als Rahmenhandlung diente, wurde Tom und Jerry dem deutschen Publikum in dieser Form bekannt und avancierte so zur bekanntesten Folge überhaupt.

Alle Folgen sind mit einer Stimme aus dem Off synchronisiert, die meist aus Jerrys Perspektive (gesprochen von Peter Ehret) das Gesehene erzählt und kommentiert. Es gibt aber auch Folgen, in denen Arnold Marquis das Geschehene aus einer neutralen Position heraus kommentiert, es handelt sich um Folgen, die ab Juni 1983 als Lückenfüller zwischen Spielfilmen und dem Heute-Journal eingesetzt wurden. Diese Folgen liefen unter dem Titel "Jagdszenen in Hollywood" und waren meist massiv gekürzt, manche Folgen liegen in deutscher Sprache sogar nur in dieser gekürzten Version vor.

Siegfried Rabe war für die deutschen Texte verantwortlich, er war auch Co-Autor von dem Titelsong "Vielen Dank für die Blumen" von Udo Jürgens, der ab 1981 für die Vorabendfolgen als Titellied verwendet wurde.

  Vielen Dank, für die Blumen,
vielen Dank, wie lieb von dir.

Manchmal spielt das Leben mit dir gern Katz und Maus,
immer wird's das geben, einer der trickst dich aus!

Vielen Dank, für die Blumen,
vielen Dank, wie lieb von dir.
  Es blühen rote Rosen und sind nur Souvenier,
es blühen die Mimosen wie ein Lächeln von dir,
es blühen Herbstzeitlosen, sagen tröstend zu mir,
was macht es schon wenn ich einmal verlier!

Vielen Dank, für die Blumen,
vielen Dank, wie lieb von dir.
       

Zum Anfang

 

 
 

 

 

Startseite Nordsternchens-Katzen Zur Auswahl "Comic-Katzen"

Copyright 2005 www.nordsternchens-katzen.de